Gedanken zu meiner künstlerischen Arbeit.

 

Schwarz und weiß, das Harte, Starke und Zarte, das Weiche und Fließende. Wie schwer wiegt dieser schwarze Streifen, wie leicht diese schwarz-filigranen feinen Pinsellinien? Wie fällt das Weiß auf das Schwarz und wie wird es getragen, haftet es zäh oder leicht? Geht es eine Verbindung ein mit der Dominanz der Schwärze? Vereinen sich die beiden Gegensätze und verleiht das Weiß dem Bild eine Beruhigung? So ist meine Auseinandersetzung im Prozess der Bildfindung.

Unsere Erkenntnis liegt in der Schärfentiefe, an dem Vermögen oder Unvermögen, Dinge und Umstände scharf, verschwommen oder gar nicht zu sehen, in allen Bereichen. Nur ein kleines Spektrum sehe ich mit meinen menschlichen Augen scharf...

Genau beobachten. Nie aufhören zu staunen, sich zu wundern. Immer neue Variationsmöglichkeiten, Zusammenhänge sehen, kein Chaos, sondern Kosmos, also Ordnung.

Kleine Felder, große Felder, sich ausbreitend, ein Gewebe bildend, immer weiter sich wandelnd, wie der Mensch sich verändert im Laufe des Lebens. Innere Struktur und äußere Form, Muster, Paradigmen. Erlebte Erinnerung und erfahrene Erkenntnis. Felder und Erde, Grundsatzspuren..Das ist der Bodensatz meiner Arbeit.